Damit Urlaubsparadiese keine Müllhölle werden!

So verhalten Sie sich am Urlaubsort umweltbewusst

Müllberge statt sanfte Hügel. Plastikwellen statt Meereswogen. So sehen viele Urlaubsparadiese heute aus. Ein Albtraum. Es ist fünf vor zwölf, dass jeder einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leistet und sich am Urlaubsort nachhaltig verhält. Erfahren Sie, wie einfach das geht.

Das Problem ist riesengroß

Über 150 Millionen Tonnen Müll sollen in unseren Ozeanen herumschwimmen. Unvorstellbar: Im Nord-Pazifik befindet sich eine Plastikansammlung in der Größe von Mitteleuropa. Es gibt viele Quellen für die gigantische Müllflut im Meer. Der Müll stammt u.a. aus dem Schiffsverkehr, er wird aus den Flüssen angespült und durch den Tourismus verursacht. Oft werden Plastikspielzeug, Plastikflaschen und Plastikbesteck einfach rücksichtslos am Strand zurückgelassen und landen dann im Meer. Das muss nicht sein.

Der Kreislauf schließt sich

Mehr als eine Schande für das Auge. Plastik stellt eine gesundheitliche Bedrohung für den Menschen dar. Zur Erklärung: Über kleine Planktontierchen und Meeresfische gelangen die winzigen Plastikteile in unsere Nahrungskette. Sie sollen giftige Substanzen enthalten (wie z.B. DDT und PCB), denen man nachsagt, dass sie Hormonerkrankungen und sogar Krebs auslösen.

Jeder einzelne muss etwas tun

Mitmachen geht so einfach: Lassen Sie bitte niemals Plastiksachen am Strand liegen und achten Sie darauf, dass kein Plastikspielzeug in den Fluten verschwindet. Reduzieren Sie grundsätzlich Ihren Plastikmüll. Coffee-To-go-Becher aus Plastik? Nein! Benutzen Sie bitte auch einen Stoffbeutel zum Einkaufen. Wie wäre es mit einem Müllsammeltag? Sie werden überrascht sein, was alles zusammenkommt, wenn Sie am Strand ein paar Stunden den Müll von anderen einsammeln. Noch was: Gehen Sie sparsam mit Wasser um. In vielen Ländern ist Wasser ein knappes Gut.

Sonnencreme ja, aber die richtige

Wussten Sie, dass Sonnencreme dem Meer schadet? Denn ein Großteil des Sonnenschutzes landet im Wasser, bringt das sensible Ökosystem der Meere durcheinander und schädigt Meeresfische sowie Korallen. Es gibt mittlerweile jedoch eine Reihe an umweltfreundlichen Sonnenschutzprodukten, die ohne chemische Filter, Mikroplastik und Nanopartikel auskommen. Wir beraten Sie hierzu gerne ausführlich.